Cocktailparadeiser auf überbackenem Polenta

Dies ist ein fantastisches und einfaches Rezept, das sich auch hervorragend dafür eignet, übrig gebliebenen Polenta zu verwerten. Es ist zudem leicht verdaulich, glutenfrei und der Ziegenfrischkäse wird bei Lactoseunverträglichkeit auch meist gut toleriert.

In diesem Gericht steht das süße und volle Aroma der Cocktailparadeiser im Vordergrund. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Paradeiser voll ausgereift sind, was sich darüber hinaus positiv auf deren Nährstoffgehalt auswirkt.

Sie sind reich an sekundären Pflanzenstoffe die den oxidativen Stress reduzieren und somit Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs entgegenwirken können.

Zutaten für 4 Personen:

Polentaschnitte:
300 g Polentagrieß
1 TL Salz
900 ml Gemüsesuppe
40 g Butter
80 g geriebener Parmesan

gebratenen Cocktailparadeiser:
4oo g Cocktail- oder Rispenparadeiser
4 Zehen Knoblauch
Salz, Zucker, Pfeffer, Thymian
Balsamico Essig
2 EL Olivenöl
200 g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

Polentaschnitte:
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, Polentagrieß unter ständigem Rühren zügig einrieseln lassen, damit sich keine Klumpen bilden. Kurz aufkochen lassen und 1/3 des geriebenen Parmesans und Butter zufügen. Den Polenta in eine befettete Form füllen und auskühlen lassen. Sobald der Polenta fest ist, auf einem Backblech portionieren und mit Parmesan bestreuen. Im Ofen bei 200 C° 15 bis 20 Minuten goldbraun überbacken.

gebratene Cocktailparadeiser:
Paradeiser waschen und einstechen, damit sie im Ofen nicht platzen. Das Olivenöl mit dem gepressten Knoblauch verrühren und auf den Paradeisern verteilen. Mit Pfeffer, Salz, Zucker und Thymian bestreuen und mit etwas Balsamico beträufeln. 6 Minuten bei 200 C° im Rohr braten.

Die Polentaschnitte mit den Paradeisern belegen und dem Ziegenfrischkäse servieren.

Erdbeer-Risotto

Obwohl es ungewöhnlich erscheinen mag, machen sich Erdbeeren hervorragend im Risotto. Durch die Erwärmung verliert die Erdbeere deutlich an Süße und es bleibt eine angenehm fruchtige Säure erhalten, was dieser leichten sommerlichen Variante einen besonderen Kick verleiht.

Zutaten für 2 Personen:
2 EL Olivenöl, eine mittelgroße Zwiebel (ungefähr 70 g), 200 g Risottoreis, 700ml Gemüsesuppe, 400 g Erdbeeren, 70 g Parmesan, Aceto Balsamico, Salz

Zubereitung:
Erdbeeren waschen, den Stiel entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Zwiebel fein schneiden und in Olivenöl glasig andünsten. Den Risottoreis zugeben und mit etwas Suppe aufgießen. Unter ständigem Umrühren immer wieder wenig Suppe zugeben bis der Reis al dente ist (ungefähr 20 min). Geriebenen Parmesan, wenn nötig Salz und die Erdbeeren zufügen und umrühren. Noch 5 Minuten im Topf ziehen lassen.

Auf einen erwärmten Teller geben und mit Balsamico und Parmesan verfeinern.

Streusel-Rhabarberkuchen

Der Rhabarbergeschmack weckt bei den meisten von uns Frühlingsgefühle. Nach dem langen Winter bietet er uns eine willkommene Abwechslung für unseren Gaumen.

Grüner Rhabarber sollte unbedingt geschält werden, da die Schale mehr Oxalsäure enthält. Generell ist der rote Rhabarber ärmer an Oxalsäure.

Zutaten (für eine 24 cm Springform):
Zutaten für den Mürbteig:
125 g Butter oder Margarine, 190 g Mehl (Dinkel oder Buchweizen), 60 g Staubzucker, 1/2 Pkg. Vanillezucker, Schale einer 1/2 unbehandelten Zitrone, (1 Eidotter)

Zutaten für die Fülle:
600 g Rhabarber, 100 g Rohrzucker, 1 EL Rum, 120 g Marzipan

Zutaten für den Streusel:
200 g Mehl (Dinkel oder Buchweizen), 100 g Butter, 100 g Staubzucker, eventuell etwas Zitronenzeste

Zubereitung:
Für den Mürbteig Butter zerkleinern und mit Mehl fein abbröseln, Staubzucker, Eidotter, Vanillezucker und Zitronenzeste zufügen und rasch verkneten. Den Teig 30 min zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Den Teig ausrollen und in eine mit Packpapier ausgelegt Springform geben und am Rand hochziehen. Mit einer Nadel mehrmals anstechen. Zum Blindbacken den Teig eventuell mit Backpapier bedecken und anschließend mit getrockneten Hülsenfrüchten (z.b Kichererbsen, Linsen) bestreuen, damit der Rand nicht in sich zusammenfällt. Die Hülsenfrüchte können danach aufbewahrt und problemlos zum Blindbacken wiederverwendet werden. Die Form in den auf 160 °C vorgeheizten Ofen schieben und 15 bis 20 min backen.

Zubereitung der Fülle:
Rhabarber schälen und in ungefähr 1 cm lange Stücke schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamelisieren und mit Rum ablöschen. Rhabarber zugeben und kurz köcheln lassen.

Zubereitung des Streusels:
Mehl, Zucker und Zeste vermischen und mit heißer Butter beträufeln, sodass Klümpchen entstehen.

Marzipan dünn ausrollen und auf den Teig legen. Die Fülle darauf verteilen und mit Streusel bedecken. Kuchen im vorgeheizten Rohr bei ca. 160 °C nochmals ungefähr 20 min backen.

Lachs in Orangen-Ingwer-Sauce

Dieses Gericht ist gluten- und lactosefrei. Zudem ist es fettarm und eignet sich daher hervorragend zum Abnehmen! Aber das Wichtigste – es schmeckt fantastisch!

Zutaten für 2 Personen: 3 Orangen, 2 TL Honig, 1/2 Knolle Ingwer (ca. 30g), 2 Stück Biolachs (ca. 200g), Salz

Zubereitung: Orangen filetieren, ein paar Orangenfilets bei Seite legen, Ingwer schälen und schneiden, Honig und Salz dazu geben und alles im Mixer pürieren. Den aufgetauten oder frischen Fisch in eine feuerfeste Form geben und mit dem Orangen-Ingwer-Püree bedecken. Die Form in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen schieben. Nach 10 bis 12 Minuten sollte der Fisch gar sein. Den Lachs und die Sauce auf den vorgewärmten Teller geben und mit den Orangenspalten garnieren.

Tipp: Dazu passt hervorragen Basmati- oder Jasminreis

Gebratener Spargel mit Avocado, Tofu und Chilisauce

Dieses Rezept ist vegan, lactose- und glutenfrei und ohne Beilage auch zum Abnehmen geeignet, schmeckt fantastisch und ist rasch zubereitet.

Zutaten für 4 Personen:

Sauce: 1 Schalotte, 1 Chilischote (rot), 1 EL Sonnenblumenöl, 5 EL Limettensaft, 2 EL Ahornsirup, 3 EL Sojasauce, 2TL Schwarzkümmel, 2 EL geröstetes Sesamöl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Spargel: 1,5 kg grüner Spargel, 1 EL Sonnenblumenöl

Tofu: 400 g Tofu natur, 1 EL Buchweizenmehl, 1 EL Sonnenblumenöl, 2 Avocados, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 EL Limettensaft, Kresse zum Bestreuen

Zubereitung:

Sauce: Schalotte putzen und sehr fein schneiden. Chilischote waschen, entkernen und klein hacken, Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten 1 bis 2 Minuten anbraten. Chiliwürfel dazugeben und kurz mitbraten. Limettensaft, Ahornsirup, Sojasauce, Schwarzkümmel und Sesamöl verrühren. Die geschmorten Schalotten- und Chiliwürfel unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spargel: Waschen, das untere Drittel der Stangen schälen und die Enden abschneiden. Stangen längs halbieren. Öl in einer Pfanne erhitzen, Stangen rundherum etwa 4 Minuten goldbraun braten und salzen. Auf einen Teller legen und im Backofen bei 80 Grad warm halten.

Tofu: Trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Im Mehl wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Tofuscheiben von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und ebenfalls im Ofen warm halten.

Die Avocados vierteln, den Kern herauslösen und das Fruchtfleisch von der Schale trennen. Öl in einer Pfanne erhitzen die Avocadoviertel anbraten salzen und mit Limettensaft beträufeln. Spargel, Tofu und Avocado zusammen anrichten, Sauce darüberträufeln, mit Kresse bestreuen und servieren.

Tipp: Dazu passt Quinoa, Jasmin-Reis oder Reisnudeln.

Zitronenlachs auf Fenchel

Eine besonders leichte und kalorienarme Art Lachs zu genießen. Lachs ist reich an Omega 3 Fettsäuren, Jod und Vitamin D, Fenchel enthält Vitamin C, A, K, E, Folsäure, Kalium, Kalzium Magnesium, Mangan und Eisen

Zutatenliste für 1 Person:

120 g Lachsfilet, Kräutermischung nach Belieben, Pfeffer, 200 g frischer Fenchel, 3 EL Olivenöl, 1 Biozitrone

Zubereitung:

Frische Fenchelknolle waschen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Fenchelscheiben in eine Auflaufform legen, mit wenig Olivenöl bestreichen und eventuell mit einer Gewürzmischung, Pfeffer und etwas Salz bestreuen. Den Fenchel für 5 min in den auf 170 °C vorgeheizten Ofen schieben. Danach den Lachs auf den Fenchel platzieren, nochmals würzen und mit geschnittenen Bio-Zitronenscheiben belegen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und für 7 bis 10 min in das Backrohr schieben.

glutenfreie Linzertorte

  • 150 g Margarine vegan oder Butter
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Eidotter (bei der veganen Variante weglassen)
  • Nelkenpulver, Zimt
  • 2 EL Mandel- oder Hafermilch, 2 EL Rum
  • 100 g geriebene Walnüsse
  • 150 g Buchweizenmehl etwas gröber gerieben,
  • Ribiselmarmelade

Butter und Zucker schaumig rühren, Eidotter zugeben und nochmals mixen. Nelkenpulver, Zimt, Rum, Walnüsse und Buchweizenmehl zugeben. Nach Bedarf Mandel- oder Hafermilch zufügen.

2/3 de Teiges in eine mit Backpapier ausgelegten Backform geben, verteilen und mit Ribiselmarmelade bestreichen. Den Rest des Teiges in einen Spritzsack füllen und gitterförmig über den Kuchen spritzen.

Das Backrohr auf 160°C vorheizen und die Torte 45 bis 55 min backen.

glutenfreie Schokoladentorte

  • 200 g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 200 g Margarine vegan oder Butter
  • 400 g Haselnüsse gemahlen und geröstet
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Schokolade (zartbitter, vegan)
  • ca. 6 EL Apfelmus
  • ein paar Teelöffel Kakaopulver
  • ca. 100 ml Mandelmilch

Glasur

  • 100 g Schokolade (zarbitter, vegan)
  • 50 g Margarine vegan oder Butter

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Springform mit Backpapier auskleiden (Boden + Rand), Schokolade im Wasserbad schmelzen. Zucker, ausgelöstes Vanillemark und Margarine oder Butter ca. 5 Minuten mixen.

Die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backpulver unter den Teig mischen. Die flüssige Schokolade, Mandelmilch, Apfelmus und Kakao dazugeben und für weitere 2 – 3 Minuten mixen, Masse in eine Springform füllen.

Bei 175°C ca. 50-60 Minuten backen. Nach ca. 20 Minuten ein Stück Alufolie darüberlegen, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.